Bild der Woche KW 39/2016

So viele Bilder, so viel Eindrücke, die ich in der letzten Woche gesammelt habe, dass es mir schwer fällt, etwas heraus zu suchen. Plus, dass ich noch nicht wirklich dazu kam, alle durch die Postproduktion zu nehmen. Darum hier ein schönes Zusammenspiel von Kraft und Schönheit:

Vorstellung von Circo Pitanga auf der Photokina am 22.09.2016
Vorstellung von Circo Pitanga auf der Photokina am 22.09.2016

Ein wunderbares Paar, das sich in der Akrobatik sehr gut ergänzt. Perfekt, dass die Beiden auch in Köln waren und den Fotografen sehr schöne Bilder beschert haben.

Photokina, ich brauch ’ne Pause!

Nach zweieinhalb Tagen auf der Messe brauchte ich ganz dringend Luft, Platz und Ruhe. Statt Canon, Tamron, Lexar und wie sie alle heißen, gab es heute Tiger, Pinguine, Braunbären und was der Zoo Köln sonst noch zu bieten hat. Funfact am Rande: offensichtlich war ich nicht der einzige mit einer Dauerkarte für die Photokina, der heute lieber in den Tierpark wollte. Der Techtalk ging also weiter, aber in einer viel schöneren Umgebung.

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An ein paar Gehegen fand ich den Blickwinkel auf die Tiere eher ungünstig, da man zum Teil sehr hoch über den Tieren steht, andere Anlagen fand ich zu klein, allen voran die Bären, bei wieder anderen Spezies empfand ich die Haltung nicht optimal, weil die Gruppen nicht artgerecht dimensioniert sind. Wellensittiche nur als Paar zu halten, passt nicht ganz, wenn man bedenkt, dass diese Vögel Schwärme von zehntausenden Tieren bilden. Aber die Elefantenunterbringung fand ich sehr gut, eine gigantische Anlage für eine schöne Herde, auch bei den Schneeleoparden hat mir das Gehege zugesagt, viele Kletter- und Versteckmöglichkeiten bieten der Katze mit ihrem Nachwuchs einen schönen Lebensraum.

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Einen entscheidenden Nachteil im Tropenteil habe ich drei Sekunden nach Betreten entdeckt. Es gab kein Warmluftgebläse wie in ähnlichen Anlagen anderer Zoos, sodass mir sehr schnell die Frontlinse beschlagen war. Wer also mit Brille und/oder Kamera eintritt, sollte am besten sofort das Putztuch bereithalten.

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Morgen geht es noch mal auf die Messe, vielleicht noch das eine oder andere sehen, was ich verpasst habe, bevor ich dann um 14:53Uhr vom Kölner Hauptbahnhof wieder die Heimreise antrete.

Photokina Tag No. 3

Heute stand ganz im Zeichen der Unterhaltung. Nachdem ich mich vorgestern und gestern mit Informationen zugestopft habe, brauchte ich heute definitiv etwas Entspannung und ein paar schöne Bilder. Lief auch ohne Probleme. Beim gestrigen Meet up mit Jared Polin traf ich auch den Headshot-Fotografen aus New York City, Peter Hurley, hab ihn heute dafür an seinem Stand besucht und bekam eine Session bei ihm. Ich bin gespannt, wie die Bilder rauskommen werden.

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Im Außenbereich stand im Actionbereich ein Fahrgeschäft, das sich so schön angeboten hat. Ich fand es etwas merkwürdig, dass sich so wenige dafür interessiert haben. Es gab durchaus schöne Motive, und eine Mitfahrt hab ich mir noch gegönnt, und es war lustig.

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Weil ich gestern leider 5 Minuten zu spät kam und den Anfang verpasst hatte, hab ich mir heute gleich um 5 vor 2 den Platz in der ersten Reihe geschnappt. Der Show kann man echt nur einen Daumen raufgeben. Nein, beide.

Morgen werde ich mich nicht nach Deutz bewegen, genug von Techtalk und Informationen aufsaugen, ich brauche wieder ein paar Tiere vor der Linse, ich suche mir nur noch raus, wie ich zum Zoo komme und nenne dann den Tag beendet.

Photokina, ich bin da Tag 2, Bild der Woche KW 38/2016

Das war ein anstrengender und langer Tag. Und absolut unvergesslich. Die Besichtigungstour durch die Hallen war cool, schöne Sachen gesehen und mal das neue Tamron 150-600mm f/5-6.3 probieren können. Am 1.4x Extender. Mit dem Crop-Faktor von 1.6 an einer Canon ergab sich also ein VF-Äquivalent von unglaublichen 1344mm bei einer Blende von 9.0. Der Bildstabilisator wirkt, und die 59g mehr fallen einfach nicht mehr auf. Knackig gestochen scharf. Definitiv ein Objektiv für die Wunschliste.

Die Show, die auf der Piazza zwischen den Hallen gezeigt wird, ist genial und wer noch die Möglichkeit hat, die Messe zu besuchen, soll das dringend machen, allein schon für die Artistikeinlage.

Photokina Südeingang
Photokina Südeingang

Als es dann – wieder viel zu früh – 18:00 Uhr wurde, ging es zu Fuß zum Hauptbahnhof, aß einen Happen und wartete darauf, dass das Treffen mit den Jungs von FroKnowsPhoto.com beginnen sollte.

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Was soll ich sagen? Ich fand es faszinierend, dass alle drei kleiner sind, als sie im Video immer aussehen. Aber sie sind absolut cool und es ist super easy, mit ihnen zu reden. Es war so cool, geschätzt 100 Leute standen da zusammen und haben sich mit Jared, Stephen und Todd unterhalten. Ein Foto hier und ein Foto da, immer freundlich, immer locker, auch wenn sie nach einem langen Reisetag, dem Besuch der Photokina und zu wenig Schlaf ziemlich fertig waren.

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Mit der Zeit verabschiedeten sich immer mehr Leute, und um Viertel nach 12 meinte dann auch Jared, dass der Abend wohl langsam ein Ende finden dürfte, weil sie morgen weiter nach Berlin fahren wollen. Also auch eine gute Gelegenheit für mich, den Weg ins Hotel anzubrechen. Nachts ist es erfahrungsgemäß schwerer, mit dem ÖPNV von A nach B zu kommen, aber um 2 rum hab ich es dann doch noch auf mein Zimmer geschafft.

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Gott sei Dank war ich nicht total fertig, sodass ich um 3 während dem Hochladen von Bildern eingeschlafen bin. Jetzt ist aber alles fertig, nur 4h Nachtruhe reichen also in der Tat.

Photokina, ich bin da!

Der erste Tag ist rum, mit dem IC2218 von Mannheim nach Köln habe ich tatsächlich noch 5min Verspätung drauf bekommen, aber für eine Reise von 7 Stunden ist das zu vernachlässigen.

Ich habe mich zu Fuß aufgemacht, die Messe zu finden und war erst einmal erstaunt, dass der Kölner Dom quasi direkt am Hauptbahnhof klebt. Gut für mich, weiß ich wenigstens für morgen Bescheid. Noch immer voll bepackt ging es über die Hohenzollernbrücke nach Deutz am rechten Rheinufer, die Treppe runter und quer durch, am Bahnhof Deutz noch schnell an der PackStation eine Sendung von Amazon abgeholt und hin zum Eingang.

Die allgemeine Bedrohungslage spürt man auch an der Koelnmesse, Sicherheitskontrolle beim Eingang, wenn auch nur recht oberflächlich. Rucksack auf, n Blick durch, ob irgendwas verdächtig aussieht, wenn nicht, Rucksack zu und weiter. Rein ins Getümmel mit dem Tiger, aber garantiert nicht mit Jacke und Tasche mit der Wäsche. Nur mein Fotorucksack blieb bei mir, der Rest war für 5€ gut verstaut.

Mein erster Weg führte mich in die Halle 3.2 zu Canon, nachfragen, warum RawTherapee die CR2-Dateien von der 80D nicht vernünftig anzeigen wollte. Der Tipp, es doch mal mit dem Canon-eigenen RAW-Converter DPP zu probieren, wurde gleich fundamental untermauert, als einer der Hosts am Stand meine Karte einlas und auch die RAW-Datei nicht komplett farbverschoben anzeigen konnte.

Das passiert halt, wenn man sich die neue Kamera zulegt und die CDs gar nicht erst auspackt, sondern schön aufgeräumt im Karton lässt. Jetzt weiß ich aber, was ich direkt machen werde, wenn ich wieder nach Hause komme.

Einen schönen Einblick in das, was sich Canon für die Zukunft vorstellt, zeigen sie in Konzepten, darunter 8k Video, nen 120MP-Sensor, den sie mal in ein 5Ds-Gehäuse gebastelt haben. Das schönste aber meiner Ansicht nach ist, wie sie Bildorgsnisation zu Hause lösen möchten. Mit Gesten und Objekten steuert man dabei, wie Bilder verwaltet und sortiert werden. Ein bereits ausgedrucktes Bild wird vom System erkannt und das System gibt auch sämtliche Informationen dazu aus, kann auch die Originaldatei anzeigen, aus der das Bild im Rahmen ausgeschnitten wurde.

Weiter führte mein Weg runter nach 2.1, Speichermedien und sonstiges Zubehör, einfach nur mal durch schlendern. Viele, viele Aussteller, noch viel mehr Produkte.

Und dann kriegt man über Lautsprecher mitgeteilt, dass es Viertel vor sechs ist und die Photokina für den Tag die Pforten schließt. Also den Menschenmassen vom Gelände folgen und erst mal raussuchen, wie es denn nach Frechen geht. Eigentlich sogar ganz einfach. Man muss nur Pläne lesen können, Köln ist nicht unbeherrschbar. Aus der Tram raus, schnell das Handy gezückt und mit Google Maps hin zum Hotel und eingecheckt.

Ich bin überrascht. Die haben hier echt noch Raucherzimmer. Sehr gut, wenn man beim Schreiben wenigstens noch eine rauchen kann. Dafür sehe ich gerne über die Tatsache hinweg, dass ich nur ein indisches Klo und Bad habe. Das wusste ich ja schon, als ich die Unterkunft gebucht habe.

Nur ein Problem hatte ich da noch. Seit um fünf Uhr morgens auf den Beinen, hatte ich bis auf ein Baguette vom Yorma’s noch nichts gegessen. Ein Glück, dass ich nicht auf den Mund gefallen bin, ich habe mir einfach den ersten geschnappt, den ich auf der Straße traf, und die Rheinländer gelten nicht ohne Grund als offen und hilfsbereit. Der Tipp der Einheimischen: Der Alte Bahnhof.

Sehr guter Vorschlag, sehr lecker, preislich absolut vertretbar. Nur ein Problem hatte ich. Es war viel zu viel. Und ich bin immer noch pappsatt. Jetzt habe ich aber genug geschrieben für einen Tag und müde bin ich auch.

Wenn einer eine Reise tut…

… dann kann er was erleben. Der Tag begann wie erwartet nur mäßig, schließlich riss mich der Wecker um 5, also förmlich zu nachtschlafender Zeit aus den süßen Träumen. Nach ein paar Minuten im vollen Licht der kaltweißen Wohnzimmerbeleuchtung mit 2070lm fällt es aber nicht mehr schwer, ordentlich wach zu werden und es dann auch zu bleiben.

Wie geplant kam ich pünktlich um 5:45 Uhr aus dem Haus und war rechtzeitig am Bahnhof. Gleich der erste Zug versprach aber, dass ich mich heute wohl auf einiges sn Spaß einstellen dürfte, schön gemütlich und mit 7 Minuten Verspätung haben wir dann Landshut endlich verlassen. Jetzt sitze ich im ICE612 auf der Fahrt von München nach Mannheim und der Kopfhöreranschluss am Platz ist defekt. Nur Rauschen, und ich bin froh, dass ich auf dem Tablet genug eigene Musik mit habe.

Mal schauen, wie es dann im IC von Mannheim nach Köln weiter gehen wird. Immerhin hat sich meine DHL-App gemeldet, mein Paket mit einem Ersatzakku für die EOS 80D wird noch vor mir an der PackStation in Köln eintreffen.

Photokina, ich komme! Die zweite.

Fotorucksack gepackt, Klamotten für 4 Tage in der Tasche, alle Tickets ausgedruckt, Wecker gestellt. Noch einmal schlafen, dann geht es nach Köln.

Wie ich den Kurztrip genau verbringen werde, weiß ich noch nicht genau, nur ein Termin steht schon sicher fest. Wie in der ersten Meldung zur Messe erwähnt, werde auch ich mich am Mittwoch um 19:45Uhr am Kölner Dom einfinden, ein bisschen mit Jared Polin quatschen.

Was ich ebenfalls geplant habe, nur weiß ich noch nicht, wann ich das genau in Angriff nehmen möchte, ist den Kölner Zoo noch zu besuchen. Vielleicht ja am Freitag. Wenn jemand aus der Kölner Ecke also Lust hat, sich mit mir den Tag im Zoo um die Ohren zu schlagen, kann er sich ja gerne bei mir auf Facebook melden.

Das nächste Update wird es dann morgen aus Köln geben, wenn ich sicher angekommen bin. Hoffen wir einfach mal, dass die Bahn mich heil hoch bringt.

Photokina, ich komme!

Urlaub beantragt und genehmigt, Unterkunft gebucht, Ticket für die Messe gekauft, Bahnfahrkarte organisiert, am 20.09.2016 gehts in aller Früh los nach Köln, und dann gibt es viereinhalb Tage Fotografie und alles drumherum. Dazu ein Meetup mit Jared Polin, am 21.09.2016 um 19:45 am Kölner Dom, Blick Richtung Hauptbahnhof.

Ich bin ja mal gespannt, wie es wird… Auf alle Fälle werde ich mein Tablet mitnehmen, um auch im Urlaub hier auf der Seite und auf Facebook meine Impressionen zu teilen.